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Bald ist es soweit

Bald könnt ihr die offizielle Homepage unseres Projekts hier in Yunnan bewundern!

Hier schon vorab ein riesen großes Lob an Jannis, der die Seite programmiert hat und wirklich viel Arbeit investiert hat! Hast du super gemacht

28.3.10 15:35


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und es wird es nie langweilig....

Manch einer mag vielleicht denken, dass sich nach ca. 6 Monaten an unserer Schule eine Routine eingestellt hätte... Nun diejenigen waren wohl noch nicht in China

In gewisser Weise hat sich natürlich ein Alltag eingestellt, doch immer wieder passiert etwas Unerwartetes und Neues! So wie am Freitag, als um 8:00Uhr morgens plötzlich mein Handy klingelte und mir unser Schulleiter verkündete: „wir fahren jetzt nach MaJi, beeil dich, wir sind an der Straße.“

Also schnell noch eine Jacke und die Kamera eingepackt und los ging es! Nach näherem Fragen habe ich dann herausgefunden, dass MaJi ein Ort in der Nähe von Gongshan ist, in dem es eine Grundschule gibt, die mit unserer einen Lehreraustausch pflegt.    

Zwischendurch musste natürlich noch kurz am „Stonemoon“ gehalten werden, um die obligatorischen Fotos zu machen, auch wenn es leider bewölkt und regnerisch war und man den „Stonemoon“ eigentlich überhaupt nicht sehen konnte.

An der Grundschule angekommen konnten wir uns erst einmal ein bisschen umschauen und ich muss sagen die Schule war wirklich super schön! Genau am Fluss gelegen und zwischen den Bergen in einem sehr kleinen Ort. Die Schule hat 530 Schüler, also schon etwas mehr als unsere!   

 

 

 

Dann wurde natürlich bei den Unterrichtsstunden zugeschaut und diese bewertet! Danach gemeinsam Mittagessen und dann, wie könnte es anders sein, Basketball spielen! Erst die Lehrer gegen einander und dann die Lehrerinnen, wobei ich natürlich auch mit von der Partie war! Nach unserem glorreichen Sieg ;-) wurde sich unterhalten und natürlich getrunken, wie es hier so üblich ist!

 

 

 

Da Julia gerade in LiJiang ist, wurde mir als einzigem Ausländer die ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt, was sich wohl besser anhört als es ist, denn es bedeutet eigentlich nur, dass man noch mehr zum Trinken aufgefordert wird. Die Lehrer dieser doch etwas abgeschiedenen Schule waren ganz begeistert einen Ausländer kennen zu lernen und eine Lehrerin betonte sogar immer wieder, dass ich der erste Ausländer wäre, den sie je gesehen hätte. Der Schulleiter fand besonders die Idee super selber auch Freiwillige an der Schule zu haben, so dass ich immer wieder versprechen musste bei BAUMHAUS nachzufragen.

Noch ein weiteres gemeinsames Essen beendete dann den Tag in MaJi, wobei  man uns nicht wirklich gehen lassen wollte und mir eine Lehrerin dann auch befahl bloß nicht wieder aus dem Bus zu steigen, in der Angst man könne mich dabehalten. Letztendlich durfte dann aber auch ich gehen, noch ausgestattet mit einer selbstgemachten Lisutasche von der Frau des Schulleiters und wir konnten uns auf den Heimweg machen…

28.3.10 14:56


Kleiderprojekt

Immer mehr Kartons voll mit Kleidung hatten in den letzten Wochen ihren Weg nach Fugong gefunden und stapelten sich nun in unserem und den Zimmern der Jungs an der Fugongyizhong! Endlich konnte das Verteilen beginnen...

Ein Lehrer unserer Schule hatte uns geholfen mit den Verantwortlichen eines Dorfes alles abzuklären und uns sogar zwei Pferde für den Transport besorgt.

Nachdem alles gezählt und in Säcken und Rucksäcken verpackt war, konnte es am 20.03. gegen 10:00Uhr losgehen.

2.5Std dauerte es bis wir im ersten Dorf ankamen in dem wir Kleidung verteilen wollten. Wie schon fast erwartet lief bei diesem ersten Mal nicht alles ganz so wie geplant.... Wir dachten die Kinder wären alle an der Schule und wir würden dort die Kleidung verteilen. Doch als wir ankamen waren sowohl der Lehrer, als auch die Schüler schon nach Hause gegangen, so dass auch wir zu den einzelnen Häusern gehen mussten! Einiges an Kleidung ließen wir dann noch bei dem Lehrer, damit dieser es am Montag in der Schule an die jenigen verteilen könne, die noch nichts bekommen hatten!   

Um einiges an Gepäck erleichtert, aber auch ohne Pferde ging es dann weiter zum nächsten Dorf. Der Weg war zum Glück weniger anstrengend als der erste Teil. Auf einem realativ ebenden Weg ging es bei strahlendem Sonnenschein vorbei an Reisterassen, kleinen Flussläufen und Wasserfällen. Unser Ziel hieß Kou De und war das Dorf in dem wir schon im Januar ein Wochenende verbracht hatten! 

 

Mit Hilfe eines Schülers von uns und des Pastors, bei dem wir mit unserer kleinen Gesangseinlage noch in bester Erinnerung waren, versammelten wir alle Kinder auf dem Basketballplatz des Dorfes und verteilten dort die Kleidung! 

Es war wunderschön in die glücklichen Gesichter der Kinder und Eltern zu schauen und genauso schön ist es jetzt durch die Schule zu gehen und so viele Kinder in neuen Sachen herumlaufen zu sehen! 



Nachdem wir alles verteilt hatten wurden wir von unseren früheren Gastgebern noch zum Essen eingeladen... wie das mit chinesischer Gastfreundschaft so ist, gab es kein entkommen, auch wenn wir eigentlich nicht wollten, dass für uns so viel Essen "verschwendet" wird!

Aber die Eltern waren glücklich, dass sie sich revangieren konnten und wir konnten noch etwas Zeit mit unserem Schüler verbringen, wobei wir uns an Armbrust und Steinschleuder versuchen durften!

Mit vollen Bäuchen und dem abgenommen Versprechen wieder zu kommen wenn die Pflaumen reif sind ging es dann gerade rechtzeitg vor der Dämmerung wieder nach unten!

24.3.10 07:59


Die Schule hat nun auch endlich für uns begonnen, unser zweiter Term hat begonnen… (Wer hätte das gedacht;-) ) WOCHEN sind verstrichen. Wochen, in denen wir die Möglichkeit hatten, auch andere Seiten dieses wahnsinnig vielfältigen Landes kennenzulernen. Wir haben uns als „Deutschlehrer“ an einer der besten Universitäten des Landes erprobt, Freundschaften mit Gleichaltrigen, aus allen Teilen des Landes geschlossen, die große Mauer bestiegen ( ganz nach dem Motto: Kalt – Kälter – Große Mauer im Winter), waren wandern an großen Schluchten und tiefen Seen oder haben die tropische Vielfalt im Süden Yunnans erkundet. Doch nach allem was wir erleben durften, war es doch schön zurückzukehren nach LaJiaMuDi, und noch schöner war es, als nun auch die Schüler nach und nach mit Sack und Pack aus den Bergen zurückkamen. Zurück an der Schule zu sein, bedeutet nun auch das Weiterarbeiten an unseren gestarteten Projekten. Das erste Dorf zur Verteilung unserer gesammelten Kleider ist ausgewählt, mit der Hilfe von Maultieren werden wir in den kommenden Wochen dort Kinderkleidung zur Verfügung stellen – wir freuen uns, dass es endlich losgehen kann

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10.3.10 15:21


Kunming und Projektarbeit

 Die Zeit vergeht wie im Flug und so stand dann Anfang Januar auch schon mehr oder weniger plötzlich unser Zwischenseminar auf dem Programm!

Am 6.01 ging es los, mit dem Nachtbus nach Kunming, wo unser Seminar stattfinden sollte und wo wir dann auch bis zum 13.01 blieben. 

Nach ca. 3 Monaten im beschaulichen Nujingtal lässt sich Kunming wohl am besten als Reizüberflutung beschreiben. Riesige Straßen mit Unmengen an Autos, gigantische Shoppingcenter in denen einem von Nutella bis hin zu Haribo kein Wunsch verwehrt bleibt, McDonaldsfilialen an jeder Ecke und Leuchtreklamen wo immer man auch hinschaut. Zuerst also leicht überfordet brauchten wir erst einmal einen Tag um uns ein wenig zu orientieren...

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Natürlich stand neben den Gesprächen und Treffen auch etwas Kultur auf dem Programm Der Steinwald darf wohl nicht fehlen wenn man einmal in Kunming ist und auch die Westberge sollten laut Reiseführer eine Reise wert sein, so dass wir uns noch einen Nachmittag Zeit nahmen um uns die Tempellandschaft dort anzuschauen! Die vielen aufwendig verzierten bunten Tempel, die man über unzähliege Treppenstufen erreichen kann hielten auch auf jedenfall was sie versprachen und so verbrachten wir dort trotz Wolken und Kälte einen wunderschönen Nachmittag. 

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Steinwald in Kunming

 

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Westberge

Die restliche Zeit verbrachten wir damit unsere Projekte weiter zu planen, über Probleme und neue Ideen zu reden und uns mit unseren "Vorgesetzten" zu treffen.  Da aber nach der anfänglichen Freude über all die Dinge auf die man jetzt schon so lange verzichtet hatte schnell die Erkenntnis eintrat, wie wenig wir diese eigentlich brauchten und wollten (nich zuletzt auch durch das Überangebot) waren wir nach der Woche dann auch wieder froh nach Hause zu kommen.....

 Inzwischen laufen nach einigen Schwiergkeiten und Verzögerungen auch unsere Projekte an, so dass wir mehr als genug zu tun hatten! Es gibt zwei erste Patenkinder in PiHe und Laowo und Listen der bedürftigen Kinder sind fertig! Auch das Kleiderprojekt ist inzwischen genehmigt und es werden fleißig Kisten aus Liuku zu uns transportiert! Es ist schön erste Erfolge zu sehen und wir freuen uns schon riesig auf das Verteilen der Kleidung.  

26.1.10 15:22


Zu Besuch in KouDee

Unsere ersten Tage im Neuen Jahr haben wir in KouDee verbracht, einem Dorf, das 2 bis 3 Stunden von der Straße hoch zu Fuß in den Bergen liegt. Einer unserer Schüler wollte uns dort sein Zuhause zeigen, von dem er selbst behauptete, er sei “wunderschön”. Wir wurden nicht enttäuscht, in keiner Weise. KouDee liegt wirklich weit ab von jeglichem Trubel der Stadt, weit ab von jeglichem Verkehr. Das einzige was wir dort oben, als wir ankamen hören konnten waren die Gesänge der Einwohner, die in ihrer Dorfgemeinschaft das neue Jahr in der Kirche feierten. Die Atmosphäre war friedlich und einladend, und es war erleichternd, dass sich der wirklich anstrengende Aufstieg gelohnt hatte.

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Schon vor KouDee hat uns unser kleiner Gastgeber mit Freunden und Geschwistern erwartet. An Bambuswäldern und kleinen Hütten vorbei hat er uns zu seinem Zuhause geleitet. Alle Blicke schienen sich auf uns zu sammeln, alte Menschen kamen auf uns zu um uns die Hand zu geben, kleine Kinder sind vor lauter Schreck über unser fremdes Aussehen zunächst einmal geflüchtetJ Die Eltern und Geschwister des Jungen der uns eingeladen hat, konnten kein Chinesisch sprechen. Sie sprachen nur Lisu. Für uns hieß das leider, dass wir auf unseren kleinen Gastgeber angewiesen waren, der uns fleißig alles von Lisu auf Chinesisch, und umgekehrt übersetzt hat. So saßen wir nun also in der Bambushütte der Familie um die Kochstelle herum,  eine Tasse Tee in der Hand, und waren wirklich erstaunt darüber wie wenig doch eigentlich zum Leben nötig war und wie schön es doch auch ohne all die Luxusartikel des Westens sein kann.

 

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Unser Gastgeber mit seinen kleinen Geschwistern

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 Seine Mama und Freunde

Nach und nach bekamen wir die beiden Tage in den Bergen immer neue Anhänger. Es stellte sich heraus, das ziemlich viele Schüler dort leben, und die Nachricht, dass wir Deutsche zu Besuch waren verbreitete sich sehr schnell. Jeder wollte uns von nun an ALLES zeigen. So kam es, dass wir zum Basketballspielen mitgenommen wurden, zu den Feldern der Familien, zum angeketteten Affen des Nachbarn, die Armbrust des Vaters zum Jagen wurde hervorgeholt, wir waren wandern im Wald, haben an dem Kirchenfest teilgenommen, die Kirche besucht und in ihr sogar selbst vor versammelter Dorfgemeinschaft gesungen (“Nehmt Abschied Brüder, schließt den Kreis…” ). Die Tage in den Bergen haben sich für uns sehr gelohnt und waren wunderschön. Wir verstehen nun wesentlich besser von wo unserer Schüler eigentlich kommen, und wie sehr sich ihre Umwelt von unserer in Deutschland doch eigentlich unterscheidet.

20.1.10 06:44


China - ein Land der Gegensätze

Wie treffend die Beschreibung Chinas als Land der Gegensätze ist, wurde uns wohl noch nie so sehr ins Bewusstsein gedrängt, wie in diesem Monat!

Schulen wie unsere, wo in jeder Klasse mindestens 2 Waisenkinder sitzen und die Kinder einfach mal mehrere Tage nichts trinken können, weil es kein Wasser gibt, stehen Schulen gegenüber, an denen es Beamer in den Klassenräumen gibt, oder die mal eben eine Weihnachtsfeier für alle Deutschen schmeißen können.                                                      Klapprige Bambushütten stehen nicht weit von Luxuswohnungen und Menschen die jeden Mao zweimal umdrehen müssen, begegnen täglich auf der Straße solchen, die mal eben 3000Y für ein Feuerwerk ausgeben können.  

Den einen Tag sitzt man auf einem kleinen Hocker in einer Hütte mit nur einem Bett für die ganze Familie, den nächsten Tag sitzt man auf einem weißen Sofa in einem Wohnzimmer mit Flachbildfernseher und Legospielzeug auf den Schränken.

Diese Liste könnte man wohl bis ins Unendliche fortführen, die Schere zwischen Arm und Reich ist enorm und es macht einen fast schon fassungslos diesen Kontrast so nah mitzuerleben.          

 

28.12.09 11:41


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