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Zu Besuch in KouDee

Unsere ersten Tage im Neuen Jahr haben wir in KouDee verbracht, einem Dorf, das 2 bis 3 Stunden von der Straße hoch zu Fuß in den Bergen liegt. Einer unserer Schüler wollte uns dort sein Zuhause zeigen, von dem er selbst behauptete, er sei “wunderschön”. Wir wurden nicht enttäuscht, in keiner Weise. KouDee liegt wirklich weit ab von jeglichem Trubel der Stadt, weit ab von jeglichem Verkehr. Das einzige was wir dort oben, als wir ankamen hören konnten waren die Gesänge der Einwohner, die in ihrer Dorfgemeinschaft das neue Jahr in der Kirche feierten. Die Atmosphäre war friedlich und einladend, und es war erleichternd, dass sich der wirklich anstrengende Aufstieg gelohnt hatte.

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Schon vor KouDee hat uns unser kleiner Gastgeber mit Freunden und Geschwistern erwartet. An Bambuswäldern und kleinen Hütten vorbei hat er uns zu seinem Zuhause geleitet. Alle Blicke schienen sich auf uns zu sammeln, alte Menschen kamen auf uns zu um uns die Hand zu geben, kleine Kinder sind vor lauter Schreck über unser fremdes Aussehen zunächst einmal geflüchtetJ Die Eltern und Geschwister des Jungen der uns eingeladen hat, konnten kein Chinesisch sprechen. Sie sprachen nur Lisu. Für uns hieß das leider, dass wir auf unseren kleinen Gastgeber angewiesen waren, der uns fleißig alles von Lisu auf Chinesisch, und umgekehrt übersetzt hat. So saßen wir nun also in der Bambushütte der Familie um die Kochstelle herum,  eine Tasse Tee in der Hand, und waren wirklich erstaunt darüber wie wenig doch eigentlich zum Leben nötig war und wie schön es doch auch ohne all die Luxusartikel des Westens sein kann.

 

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Unser Gastgeber mit seinen kleinen Geschwistern

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 Seine Mama und Freunde

Nach und nach bekamen wir die beiden Tage in den Bergen immer neue Anhänger. Es stellte sich heraus, das ziemlich viele Schüler dort leben, und die Nachricht, dass wir Deutsche zu Besuch waren verbreitete sich sehr schnell. Jeder wollte uns von nun an ALLES zeigen. So kam es, dass wir zum Basketballspielen mitgenommen wurden, zu den Feldern der Familien, zum angeketteten Affen des Nachbarn, die Armbrust des Vaters zum Jagen wurde hervorgeholt, wir waren wandern im Wald, haben an dem Kirchenfest teilgenommen, die Kirche besucht und in ihr sogar selbst vor versammelter Dorfgemeinschaft gesungen (“Nehmt Abschied Brüder, schließt den Kreis…” ). Die Tage in den Bergen haben sich für uns sehr gelohnt und waren wunderschön. Wir verstehen nun wesentlich besser von wo unserer Schüler eigentlich kommen, und wie sehr sich ihre Umwelt von unserer in Deutschland doch eigentlich unterscheidet.

20.1.10 06:44
 


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